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Nachlese zur Bundestagswahl

Das Königsteiner Ergebnis der Bundestagswahl am 24. September ist von etlichen Besonderheiten gekennzeichnet. Für die Parteien gab es ganz unterschiedliche Ausreißer. Erstmals hatte sich auch die unabhängige Wählergemeinschaft ALK in eine überregionale Wahl eingemischt.

Erstmals hatte sich auch die ALK in eine überregionale Wahl eingemischt

In der Wahlanalyse des ALK-Vorsitzenden und studierten Politikwissen­schaftlers Robert Rohr heißt es:

Wahlbeteiligung in Königstein erfreulich hoch

Mit 83,6 Prozent war die Wahlbeteiligung in Königstein erfreulich hoch und lag deutlich über dem Bundesschnitt von 76,2 Prozent (Hessen 77 Prozent). CDU und FDP erzielten in Königstein ihre besten Ergebnisse im gesamten Hochtaunuskreis.

Großer Gewinner ist auch in Königstein die FDP

Der große Gewinner ist auch in Königstein die FDP, die hier mit 25,7 Prozent nicht nur das kreisweit mit Abstand beste Ergebnis einfuhr, sondern auch das FDP-Spitzenergebnis in einer hessischen Stadt und wohl auch bundesweit erzielte.

CDU mit dem stärksten Verlust in allen Taunusstädten

Auch wenn die CDU in der Kurstadt mit einem Minus von 12,7 Prozentpunkten den stärksten Verlust in allen Taunusstädten einfuhr, bleibt Königstein mit 36,4 Prozent dennoch die CDU Hochburg im gesamten Hochtaunuskreis mit dem relativ besten Ergebnis im Städtevergleich.

SPD und Linke verzeichneten ihre kreisweit schlechtesten Ergebnisse

Dagegen verzeichneten SPD und Linke in Königstein ihre kreisweit schlechtesten Ergebnisse: Mit vier Prozent bei einem Zuwachs von 1,6 Prozentpunkten hatte die Linke in Königstein nicht viel zu bestellen. Auch die Königsteiner Genossen registrierten in der Burgenstadt mit 12,5 Prozent nicht nur das schlechteste SPD-Ergebnis im gesamten Hochtaunuskreis, sondern auch hessenweit eines der zehn schlechtesten Resultate.

Heimvorteil der Direktkandidatin hatte Rückgang nicht bremsen können

Auch der Heimvorteil mit der in Königstein wohnenden Direktkandidatin Dr. Ilja-Kristin Seewald hatte den Rückgang um 4,4 Prozentpunkte nicht bremsen können. Bei den Erststimmen (1.152 Stimmen = 17,3 Prozent) entfielen auf sie 188 Stimmen (oder 3,3 Prozentpunkte) weniger als auf ihren Vorgänger bei der Wahl vor vier Jahren. Das Direktmandat holte der Bad Sodener Bürgermeister Norbert Altenkamp, auf den in Königstein 4.243 Erststimmen entfielen.

SPD-Ergebnis so schlecht wie in keinem anderen hessischen Wahlkreis

Hessenweit gesehen lag die CDU im Wahlkreis 181 (Main-Taunus), zu dem Königstein gehörte, um 31.961 Erststimmen vor der SPD – das war der zweitgrößte Abstand zwischen den beiden Volksparteien in allen hessischen Wahlkreisen nach dem konservativ geprägten Wahlkreis Fulda. Das SPD-Ergebnis bei den Zweitstimmen im gesamten Wahlkreis Main-Taunus war mit 18,1 Prozent so schlecht wie in keinem anderen hessischen Wahlkreis.

Die Grünen erreichten exakt ihr hessisches Landesergebnis

Die Grünen erreichten in Königstein mit 9,7 Prozent (Plus 1,5 Prozentpunkte) exakt ihr hessisches Landesergebnis und Hochtaunusergebnis. Im Hochtaunus lagen sie im Mittelfeld im Vergleich mit ihren Parteifreunden in den anderen Städten.

AfD in Königstein deutlich unter ihrem Bundes- und Landesergebnis

Die AfD verzeichnete in Königstein 8,8 Prozent bei einem Zuwachs von 1,7 Prozent im Vergleich zur vorangegangenen Bundestagswahl. Sie liegt damit deutlich unter ihrem Bundes- und Landesergebnis. Neben Kronberg (8,1 Prozent) erzielte die AfD in Königstein ihr zweitschlechtestes Ergebnis im gesamten Hochtaunuskreis.

Erstmals hatte sich die ALK in die Bundestagswahl eingeschaltet

Erstmals hatte sich auch die Königsteiner Wählergemeinschaft ALK in die Bundestagswahl eingeschaltet. Die mit 35,5 Prozent größte Fraktion des Stadtparlaments wollte erreichen, dass angesichts der Bedeutung dieser Wahl die nach wie vor in Königstein spürbare Verärgerung unter ALK-Wählern über das Königsteiner Vierer-Bündnis nicht zu Wahlenthaltungen oder Proteststimmen führt, erklärte die ALK-Fraktionsvorsitzende Nadja Majchrzak.

Örtliche CDU-Vorsitzende bekam Wahlaufruf in den falschen Hals

Deshalb habe die ALK in einer Zeitungsanzeige dazu aufgerufen, wählen zu gehen und hinzugefügt „auch wenn sie sich über das Parteienbündnis in Königstein ärgern“. Bei einigen Kollegen aus dem Stadtparlament und etlichen Bürgern sei der Aufruf, sich an dieser Wahl zu beteiligen, auf Verständnis und Zustimmung gestoßen. Dagegen habe die örtliche CDU-Vorsitzende den Wahlaufruf wohl in den falschen Hals bekommen und gewettert, dass dieser der Politikverdrossenheit Vorschub geleistet habe. Die ALK wies diese Meinung als unzutreffend zurück und hob hervor, dass die Wählergemeinschaft einen bescheidenen Beitrag dazu geleistet habe, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und die demokratischen Parteien zu stärken.

Positive Resonanz auf ALK-Info-Stände

In einer kleinen Bilanz der ALK-Info-Stände während des Wahlkampfs hob Majchrzak die vielen angenehmen Gespräche mit interessierten Bürgern hervor. Dabei seien auch viele Anregungen für die Kommunalpolitik in Königstein gesammelt worden. Die positive Resonanz sei ein Fingerzeig gewesen, künftig die Zeit großer politischer Aufmerksamkeit nicht den Bundestagsparteien zu überlassen, sondern auch für kommunale Informationen zu nutzen. Bislang hatte die unabhängige Wählergemeinschaft ALK vor Bundestags- und Landtagswahlen jeweils eher einen längeren politischen Urlaub eingelegt.


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