Stadthallenmodelle

Im Architektenwettbewerb zum Stadthallenneubau wurden die folgenden drei Vorschläge als Sieger ermittelt. Die Stadt Königstein hat sich im Wettbewerb verpflichtet einen der ersten drei Siegervorschläge auf dem Gelände an der Klosterstraße/Adelheidstraße zu bauen, falls das Projekt Stadthalle verwirklicht wird.

Die ALK präsentiert hier die Modelle und Zeichnungen zur Information der Königsteiner Bürger.

Falls sie eine Meinung zu den Plänen abgeben wollen, empfehlen wir das Internetforum der Stadt Königstein www.koenigstein.de und Leserbriefe in der Lokalpresse.

Die wichtigsten Aspekte:

  • Harmonisiert das Bauwerk mit dem Stadtbild?
  • Passt eine solches Bauwerk nach Königstein?
  • Ist die Kombination von Aldi und Stadthalle wünschenswert?
  • Entspricht das Raumkonzept dem Bedarf der Bürgerschaft?
  • Zieht die Aldi-Stadthalle mehr Autoverkehr in die Innenstadt?
  • Kann sich Königstein ein Bauwerk für mindestens 29,6 bzw. 35,5 Millionen Mark überhaupt leisten? Und bleibt es diesmal bei den genannten Baukosten?
  • Wie werden die Unterhaltskosten von jährlich 270.000 bzw. 340.000 Mark bezahlt?

1.Sieger Zeichnung

1.Sieger Modell


2.Sieger Zeichnung
2.Sieger Modell


3.Sieger Zeichnung
3.Sieger Modell



Zu den vorgestellten Entwürfen erklärte der ALK-Stadtverordnete Bernd Zierlein, die Probleme mit Flachdächern seien seit Jahrzehnten bekannt. Leidvolle und teure Erfahrungen habe die Stadt Königstein bereits mit den Flachdächern des städtischen Kindergartens, des Bürgerhauses Falkenstein, der Schneidhainer Heinrich-Dorn-Halle und dem Bettentrakt des Sonnenhofes machen müssen.

Weiter erklärte Zierlein, den vorliegenden Plänen sei keine erkennbare Raumplanung für die Königsteiner Vereine zu entnehmen. Während für den Verbrauchermarkt eine Fläche von 1260 Quadratmetern vorgesehen sei, werde die Fläche der Stadthalle mit 1.542 Quadratmetern beziffert. Die Planung von Nebenräumen fehle fast vollständig. Wenn man bedenke, dass eigentlich die Bürger der Stadt die Bauherren der Stadthalle sind und sie das Ganze auch bezahlen müssen, so sollten diese auch einen entsprechenden Raumbedarf einfordern dürfen.

Zu der andiskutierten Nutzung der künftigen Stadthalle für Kongresse meinte Zierlein, diese könne zu Lasten der Vereine gehen. Ein Kongress könne außerdem erhebliche Auswirkungen auf die Parkplatzsituation in der Innenstadt haben. Wenn beispielsweise für einen Kongress mit 200 Teilnehmern diese tagsüber mit ca. 150 Personenwagen anreisen würden, so werde es sehr eng in der geplanten Tiefgarage. Schließlich sei ein erheblicher Teil der geplanten 321 Plätze der Tiefgarage für Aldi-Kunden oder Dauerparker reserviert. Es dürfe auch nicht vergessen werden, dass nach einem Bau von Stadthalle/Aldi und Tiefgarage die derzeitigen größeren Parkplätze an der Klosterstraße, an der Georg-Pingler-Straße und in der Stadtmitte entfielen und auch die derzeitigen Parkbuchten an Hauptstraße, Adelheidstraße und Klosterstraße nicht mehr existierten. (18.6.2001)

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