Königstein als Ort deutscher Demokratiegeschichte

Dazu gehört nicht nur das düstere Kapitel der Gefangenschaft von Mainzer Demokraten in den Jahren 1793 bis 1795 auf der Festung Königstein.

Auch die Stadt Königstein ist ein Ort der deutschen Demokratiegeschichte

Die Mainzer Republik war in der Folge der Französischen Revolution im März 1793 ausgerufen worden. Die ersten Demokraten oder die, die dafür gehalten wurden, wurden nach der Zerschlagung der Mainzer Republik durch die Preußen verhaftet und in das Staatsgefängnis auf der Festung Königstein gebracht.

„Haus der Länder“, Erinnerung an die jüngere Geschichte

Auch die Erinnerung an die jüngere Geschichte, Nutzung der früheren Villa der Familie Rothschild als „Haus der Länder“ und Konferenzort für viele grundlegende Verhandlungen über die Ausgestaltung Nachkriegsdeutschlands zur heutigen Bundesrepublik Deutschland war, ist sinnvoll.

Potenzial als Ort der deutschen Demokratiegeschichte

Königstein hat durch Initiativen des Vereins „Terra Incognita e.V.“ sowie durch weitere Vereine und Initiativen wie die des Kelkheimer Historikers Dr. Mark Scheibe, der Königsteiner Europa-Initiative, des Königsteiner Burgvereins, des Vereins für Denkmalpflege, um nur einige der historisch Aktiven in Königstein zu nennen, das Potenzial, als Ort der deutschen Demokratiegeschichte einen wichtigen Platz einnehmen zu können.

ALK begrüßt die vielen Initiativen

Die Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein (ALK) begrüßt die vielen Initiativen als wichtige Beiträge dazu, die Geschichte der Stadt und die Bedeutung der Demokratie für Königstein herauszuarbeiten. Die ALK wünscht allen Beteiligten in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachdienst Kultur viel Erfolg bei der Aufgabe, die historische und kulturelle Bedeutung Königsteins herauszustellen und den Besuchern unserer Stadt zu präsentieren. (4.9.2017)

Frühere Villa der Familie Rothschild war „Haus der Länder“
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