ALK Zaunkönig
Unabhängige Wählergemeinschaft in Königstein im Taunus, seit 1980   
Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein
ALK Plakat


 ALK-Programm 2026

 Zukunft gemeinsam gestalten
 Stadtmitte: Stadtbild beachten
 Kurbad: Konzepte mit Tragweite
 Finanzielle Weichen richtig stellen
 Zum Bestand passend entwickeln
 Familien, Jugend, Gemeinschaft
 Kompetenz für Falkenstein
 Lebenswertes Mammolshain
 Lösungen für Schneidhain
 Königstein liegt uns am Herzen



Datenschutzerklärung
Impressum
Kommentar zur Magistratswahl

„Neuer Magistrat ohne AfD“ titelte die TZ in ihrem ersten Bericht über die konstituie­rende Sitzung der Königsteiner Stadtverordnetenversammlung am 23. April. Das sei eine positive Botschaft aus der Sitzung kommentierte der Co-Fraktionsvorsitzende der ALK, Berthold Malter, das Ergebnis der Magistratswahl.

Die drei frisch ernannten ALK-Stadträte: Sabine Mauerwerk, Gabriela Terhorst, Hennes Leppin

In den Sondierungsgesprächen, die die ALK mit allen im Stadtparlament vertretenen Parteien, außer der AfD, geführt hatte, seien die unterschiedlichen Möglichkeiten des Wahlverfahrens besprochen worden, sagte die Vorsitzende der ALK, Dr. Hedwig Schlachter, die an den Gesprächen teilgenommen hatte. Dabei sei es auch um die Möglichkeit von Listenverbindungen gegangen, die in der Vergangenheit schon mehrfach praktiziert worden seien. Die CDU habe sich jedoch klar gegen eine Listenverbindung mit den anderen Parteien ausgesprochen, so die Vorsitzende der CDU, Annette Hogh, in der TZ vom 13. April 2026. Eine solche Listenverbindung hätte dazu führen können, dass die AfD keinen Sitz im Magistrat bekommen würde, die ALK aber einen dritten Sitz.

Absage der Königsteiner CDU an die "Brandmauer"

Frau Hogh sagte in dem Gespräch mit der ALK und auch gegenüber der TZ, die CDU wolle der AfD den Sitz nicht wegnehmen, weil sie sich dem „demokratischen Wahlergebnis verpflichtet“ sehe. Gleichzeitig lehnte die CDU-Vorsitzende aber eine Zusammenarbeit mit der AfD ab. Man müsse die AfD „politisch stellen“ sagte Frau Hogh weiter. Eine deutlichere Absage an die gerade auch von der CDU so viel beschworene Brandmauer sei kaum denkbar, kommentierte die ALK Vorsitzende Dr. Hedwig Schlachter, diese Stellungnahme. Seit Jahren werde schon versucht, die AfD „politisch zu stellen“ mit dem Erfolg, dass die in Teilen rechtsextreme Partei ständig wachse.

Die einzige Listenverbindung, die dann in der Sitzung überraschenderweise hervorgezaubert worden sei, sei die zwischen der CDU und der FDP gewesen. Letztlich habe es sich hierbei aber auch um ein reichlich durchsichtiges Manöver gehandelt, da die CDU großen Wert auf den Verbleib von Jörg Pöschl im Amt des Ersten Stadtrats gelegt habe, und die FDP sichergehen wollte, dass ihr Kandidat für den Stadtverordnetenvorsteher, Michael-Klaus Otto, gewählt würde, kommentierte Günther Ostermann, Co-Vorsitzender der ALK, diesen Sinneswandel.

Dritter Magistratssitz geht überraschend an die ALK

Ostermann hob in Bezug auf die Wahl des Magistrats noch einmal in aller Deutlichkeit hervor, dass es von Seiten ALK keinerlei Absprachen über eventuelle Leihstimmen im Vorfeld der Wahl gegeben habe. Im Ergebnis sei die ALK froh darüber, dass der dritte Sitz im Magistrat an Frau Terhorst gegangen sei und die AfD leer ausgegangen sei. Die ALK erwarte jedoch mit Spannung, wie die CDU die AfD in Zukunft in der Königsteiner Kommunalpolitik „politisch stellen“ werde.

Frank Bücken von der AfD „rechne der CDU und FDP aber hoch an, dass sie nicht versucht hätten, die AfD im Magistrat zu verhindern“. Aus Sicht der ALK ein vergiftetes Lob, aber es zeigt auch, wie versucht wird, sich bei den Adressaten hoffähig zu machen.


Kommentar senden
ALK-Fraktion mit neuer Doppelspitze
In ihrer konstituierenden Fraktionssitzung am 24. März hat die ALK eine neue Fraktionsspitze gewählt. Mit Günther Ostermann und Berthold Malter ist wie schon nach den beiden vorher­gehenden Kommunalwahlen wieder eine Doppel­spitze mit der Leitung der Fraktion betraut worden. mehr...


wALK & tALK in der Stadtmitte und Konrad-Adenauer-Anlage am Samstag, 21. Februar

Die ALK beging in ihrer Reihe wALK & tALK die Königsteiner Stadtmitte, insbesondere die Konrad-Adenauer-Anlage. Informiert wurde über die Planungen zur Stadtmitte-Umge­stal­tung mit Tiefgarage, Busbahnhof und Bewäs­se­rungs­konzept. Trotz widrigen Wetters begleite­ten etwa 60 Interessierte den Rundgang. Die Teilnehmenden äußerten sich durchweg ent­setzt über den unmittelbar bevorstehenden Kahlschlag der Konrad-Adenauer-Anlage. mehr...


ALK-Newsletter am 24. Februar 2026 - Kahlschlag in der Konrad-Adenauer-Anlage

Uns wurde bestätigt, dass von Donnerstag, 26. Februar bis Freitag, 27. Februar von 7.00 bis 17.00 Uhr, die Fällung fast aller Bäume in der Konrad-Adenauer-Anlage stattfinden wird. Wir von der ALK haben uns bis zuletzt gegen den Kahlschlag eingesetzt. Die Stadtverwaltung kann sich allerdings auf eine namentliche Mehrheitsentscheidung der Stadtverordnen berufen. Kommen Sie zu den Rodungsarbeiten als Beobachter. Sagen Sie Ihre Meinung! mehr...



[Anklicken für eine vergrößerte Ansicht]