Bei der Kommunalwahl am 15. März geht es darum, welche Mehrheiten das Königsteiner Stadtparlament in den nächsten fünf Jahren
bekommen wird und welche Fraktionen damit entscheidend in den Belangen der Stadt sein werden.
Seit dem Kahlschlag in der Konrad-Adenauer-Anlage vor zwei Wochen beherrscht dieses Thema die Gespräche an den Wahlkampfständen
und in den Medien. Die Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein (ALK) weist darauf hin, dass noch weitere folgenschwere Maßnahmen
geplant sind. Die Fällungen waren nur die Vorbereitung für den Bau einer unnötigen und teuren Tiefgarage im bisher schönsten und
sonnigsten Teil der Anlage, dem Rosengärtchen.
Deshalb ist es wichtiger denn je, dass die ALK als kritische Stimme der Bürgerschaft stark im Parlament vertreten sein wird. Vielen
Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist erst nach den Abholzungen in der Konrad-Adenauer-Anlage bewusst geworden, was die in den Entwürfen so
schön und grün präsentierte Umgestaltung der Stadtmitte wirklich bedeutet.
Tiefgaragenbau und Millionenschulden verhindern
In der vernachlässigten Grünanlage eine umweltschädliche Beton-Tiefgarage, die nicht benötigt wird, unnötiger Kahlschlag, jahrelange
Schattenlosigkeit – die ALK kann diese Maßnahmen nicht mittragen. Die Nachteile dieses Plans überwiegen die Vorteile. Die ALK unterstützt
jedoch alle Planungen mit Blick auf die Klimaanpassung, etwa den Bau der Regenwasserzisternen.
Fünf Millionen Euro Fördergeldern für die Klimaanpassung stehen derzeit zwölf Millionen Euro Kosten aus dem Königsteiner Haushalt
für Tiefgarage und Busbahnhof gegenüber. Die Stadt Königstein hat bereits jetzt einen der höchsten Grundsteuersätze in Hessen. Sie ist
eine der am höchsten verschuldeten Städte Hessens. Dieses Projekt wird die Verschuldung weiter anheben. Eine weitere Grundsteuererhöhung
ist nicht ausgeschlossen.
Königstein kompetent entwickeln
Die Entwicklung der Konrad-Adenauer-Anlage drängt kurz vor der Wahl die anderen Themen etwas in den Hintergrund. Diese sind uns als
Königsteiner Wählergemeinschaft ebenso wichtig.
Die ALK tritt mit ihrer in 45-Jahren bewiesenen Königsteinkompetenz weiterhin verlässlich für eine Stadtentwicklung ein, die sich mit
Augenmaß am Bestand orientiert, für eine intakte Umwelt und Landschaftsschutz, für gute und bezahlbare Kinderbetreuung, für eine
verantwortungsvolle Finanzpolitik mit weniger Schuldenaufnahme, die den Bürger nicht mit einer der hessenweit höchsten Grundsteuer von
derzeit 1290 Punkten belastet, eine bessere Priorisierung von Großinvestitionen, ein sauberes und gepflegtes Stadtbild, lebendige Stadtteile,
ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, sichere Rad- und Schulwege, ein starkes Miteinander, Stärkung von Kulturveranstaltungen und Stadtfesten,
bezahlbaren Wohnraum in allen Lebensabschnitten, Sanierung des Hilfeleistungszentrums, gut ausgestattete Feuerwehren und Förderung der Vereinsvielfalt.
Zusammengefasst: Königstein liegt uns am Herzen.
Aus all diesen Gründen ist es wichtiger denn je, dass die ALK stark im Parlament stark vertreten sein wird und eine Blockbildung anderer
Parteien vermieden wird. Die ALK wird in der kommenden Wahlperiode mit allen politischen Akteuren das Gespräch suchen, um gemeinsam die
Projekte zu realisieren, die für Königstein wirklich gebraucht werden.
Lebenswertes Königstein ist mehr als unser Name, es ist unser Programm.
(12.03.2026)