Die Königsteiner Verkehrsproblematik ist Thema Nr. 1 bei den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb sieht
Bürgermeisterkandidatin Nadja Majchrzak es als ihre Aufgabe Nr. 1, die Verkehrssituation zu verbessern. Hier
kommen Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer und Öffentlicher Nahverkehr zusammen. Für die Optimierung
hat Majchrzak klare Vorstellungen und bereits eine Agenda.
Alle Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer einbeziehen
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Als Grundlage soll der Mobilitätsplan aufgestellt werden, der im Stadtparlament bereits einstimmig beschlossen
wurde. Dieser Plan berücksichtigt alle Akteure im Straßenverkehr ebenso wie die Besonderheiten Königsteins. Ziel
ist es, die Verkehrsströme in der ganzen Stadt zu analysieren und dann zu optimieren.
Majchrzak will umgehend eine Reihe von Maßnahmen in die Wege leiten:
- Öffnung der zweiten Kreiselspur zur Entlastung der Innenstadt
- Tempolimit im Kreisel, um die Aufnahmekapazität zu erhöhen
- Intelligente durchgängige Ampelsteuerung zur Stauvermeidung
- Digitales Parkleitsystem für optimale Parkplatzausnutzung und
weniger Suchverkehr
- Umsetzung des bereits 2022 beschlossenen Radverkehrskonzepts
- Stadtbus für bessere Stadtteilanbindung
- Optimierung des Bus- und Bahnverkehrs für mehr Komfort
Auch strebt Majchrzak eine Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen an, um effizienter und kostengünstiger
sein zu können. Angedacht ist eine Verknüpfung mit dem Kronberger Stadtbus. „Nach Jahren des Herumdokterns, Zögerns
und Stückwerkelns werde ich das Verkehrsthema zur Chefsache machen und mit Konzepten arbeiten“, so Majchrzak.
Sie setzt auf ihre langjährige Erfahrung als Königsteiner Stadtverordnete und ihr Kommunikationsgeschick:
„Ich werde in einen neuen Dialog mit HessenMobil und den Verkehrsbetrieben eintreten, um schnell zu
konsensfähigen Lösungen zu kommen.“
(12.2.2024)