ALK Zaunkönig
Unabhängige Wählergemeinschaft in Königstein im Taunus, seit 1980   
Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein
ALK Plakat




 ALK-Programm 2021

 Perspektiven für Königstein
 Natur, Mensch, Stadt in Balance
 Besonderheiten bewahren
 Grüne Inseln im Herzen der Stadt
 Weniger Verkehrsbelastung
 Vielfältige Kultur
 Sozialer Zusammenhalt
 Selbst ist die Jugend
 Kluge Wirtschafts-/Finanzpolitik
 Partner engagierter Bürger
 Königsteinkompetenz fruchtet
 Königstein liegt uns am Herzen



Mutlosigkeit bei Verhandlungsmandat

Mit einem Verhandlungsmandat, das bereits die Unterschrift des Investors trägt und damit von ihm abgesegnet worden ist, schickte die Mehrheit des König­steiner Stadtparlaments Bürgermeister Helm (CDU) in das weitere Verfahren zur Bebauung des ehemaligen BNS-Sportplatzgeländes. Die ALK, die an dieser Stelle lieber eine Gewerbefläche als ein Wohnquartier mit 75 Wohnungen und einigen Gewerbeflächen gesehen hätte, bedauert dies.

Der ehemalige Sportplatz der Bischof-Neumann-Schule wird gegenwärtig als
Abstellplatz für Gebrauchtwagen und ein Reifenlager genutzt

Von einem echten Verhandlungsmandat könne keine Rede sein, so ALK-Fraktionsvorsitzende Runa Hammerschmitt. Besonders ärgerlich sei laut Hammerschmitt, dass der Investor, der im Vorfeld ein nachhaltiges Bauprojekt versprochen hatte, nun mit dem geringeren Effizienzstandard 55 bauen dürfe, für den Ende Januar 2022 sogar die staatliche Bezuschussung wegfalle, denn dieser sei mittlerweile die Norm. Fördergelder werden danach vermehrt in besonders effiziente Neubauten, das heißt in den KfW-40-Standard fließen. Dieser entspreche den modernen Ansprüchen an Nachhaltigkeit.

Stadt baut Passivhaus, Investor darf konventionell bauen

Während der neue Kindergarten „Wirbelwind“ auf der anderen Straßenseite des Projektes als Passivhaus errichtet werde, könne der Investor seine Gebäude in konventionellerer Bauweise planen. Dies wurde durch einen entsprechenden Antrag der CDU möglich, dem sogar die Königsteiner Grünen zustimmten. Der noch im Magistrat einstimmig befürwortete KfW-40-Standard wird nun durch den weniger klimaeffizienten KfW-55-Standard ersetzt.

Argumentiert wurde unter anderem damit, dass der KfW-40-Standard, Fernwärme erfordere. Dies konnte die ALK nicht überzeugen, denn auch mit einem Blockheizkraftwerk oder anderer moderner Technik sei eine Wärmeversorgung möglich. Neubauprojekte sollten nach Ansicht der ALK so energieeffizient wie möglich gebaut werden. Man solle zukunftsfähig handeln und nicht rückwärtsgewandt.

Wunsch und Wirklichkeit

Während der Debatte in der Stadtverordnetenversammlung wurde das Projekt insbesondere seitens der Grünen in den höchsten Tönen gelobt. Gemeinsam mit der SPD hoffe man auf bezahlbaren Wohnraum. Man erwarte, dass der Alnatura-Markt sich dort ansiedle und halte die Projektplanung für äußerst transparent.

Wenn diese Wünsche Wirklichkeit werden sollten, wandte Hammerschmitt ein, dann müsse man sie in konkrete Anträge zum Verhandlungsmandat formulieren. Andernfalls gebe es keine Gewähr für deren Umsetzung. Allein aufgrund mehrerer Zusatzanträge des Magistrats seien nachhaltige Aspekte wie Brauchwassernutzung, Solarmodule und E-Mobilität in das Mandat eingeflossen. Der Antrag zum Standard KfW, der im Magistrat noch einstimmig befürwortet worden war und im Bau- und Umweltausschuss (BUA) eine Mehrheit erhielt, wurde eine Woche später dann vom Stadtparlament mehrheitlich gekippt. Ob der Investor, der bei der BUA-Sitzung anwesend war, den effizienteren Standard nicht wollte, könne man nur vermuten.

Bereits im Vorfeld der Verhandlungen die Forderung nach hoher Energieeffizienz aufzugeben, zeuge von Mutlosigkeit dem Investor gegenüber. Die Interessen der Stadt und zukünftiger Generationen, so die ALK, sollten über denen des Investors stehen. Dieser spare nun Kosten und könne seinen Gewinn vergrößern. Und er werde in Königstein zumindest kein wirklich nachhaltiges Wohnquartier errichten.

Kommentar senden Datenschutzerklärung
Corona-Lage Hochtaunuskreis
In HTK-Klinken: 24 Patienten
- davon auf Intensivstation:  7
Maßgebliche Werte für Hessen:
Hospitalisierungsinzidenz:  4,2
Fälle auf Intensivstationen:   225
Warnstufe 1: bei über   8 bzw. 200
Warnstufe 2: bei über 15 bzw. 400
Bis 23.12.2021 geltende Regeln

7-Tage-Inzidenz Königstein: 294*
* Angaben ohne Gewähr (Stand 23.11.21):
Vergleich der HTK-Gemeinden, weitere Werte, Quellenangaben

ALK unterstützt Klimawette
„Wetten, dass wir in Königstein bis zum 1. November 2021 mindestens 250 Menschen dazu bewegen, das diesjährige Einsparziel gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen“. Entsprechend ihrem diesjährigen Wahlerfolg von 35 % bei der Kommunalwahl spendete die stärkste Fraktion 350 Euro für Zertifikate zur Einsparung von 14 t schädlicher Klimagase. mehr...

wALK & tALK - Freizeitorte 1950 bis 1990 am 23. Oktober 2021

Noch nicht lange her und doch so weit entfernt: die 50er bis 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Welche Möglichkeiten boten sich in der Stadt, am Abend, in der Nacht und an den Wochenenden für verschiedene Altersgruppen? mehr...

Parteien müssen die Oppositionsrolle noch lernen
Dass FDP und SPD sich in ihrer neuen Rolle der Opposition noch nicht zurechtfinden, können die Aktiven der ALK nach fünf Jahren Bündnis aus CDU, FDP, SPD und Grünen nachvollziehen. Dennoch sollten diese bei aller Kritik an dem politischen Gegner inhaltlich korrekt argumentieren. mehr...

Lebenswertes im Haushalt 2022
Mit 20 Anträgen zum Haushalt für 2022 legte die ALK erneut die längste „Wunschliste“ der Königsteiner Fraktionen vor. Im Haupt- und Finanzausschusses trafen diese mehrheitlich auf Zustimmung. Dies freut die Wählergemeinschaft, zumal die Anträge viele zentrale Themen der Kurstadtpolitik betreffen. mehr...

wALK & tALK zum Thema Lichtverschmutzung am Samstag, 4. September 2021

Der wolkenlose Spätsommer­abend war ideal, für das Thema Lichtverschmutzung. Geführt wurde die Veranstaltung von Dr. Dr. Mark Scheibe, der über das Thema promoviert hat. Die unzähligen Lampen, die Straßen und Parks in helles Licht tauchen, stellen ein großes Problem dar. Eine Kombination aus Lichtfarbe und Leuchtintensität ziehe Insekten aus bis zu einem Kilometer Entfernung an. Kritisch sei vor allem die Dämmerungszeit. mehr...