ALK Zaunkönig
Unabhängige Wählergemeinschaft in Königstein im Taunus, seit 1980   
Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein
ALK Plakat
ALK-Infostände freitags von 9 - 12 Uhr auf dem Wochenmarkt und samstags von 10 - 13 Uhr in der Fußgängerzone
Samstag, 28. Februar, 15 Uhr, wALK & tALK in Mammolshain, Treffpunkt: Dorfplatz in der Borngasse


ALK-Kandidaten zur Wahl am 15. März

Liste öffnen mit Klick ...


 ALK-Programm 2021

 Perspektiven für Königstein
 Natur, Mensch, Stadt in Balance
 Besonderheiten bewahren
 Grüne Inseln im Herzen der Stadt
 Weniger Verkehrsbelastung
 Vielfältige Kultur
 Sozialer Zusammenhalt
 Selbst ist die Jugend
 Kluge Wirtschafts-/Finanzpolitik
 Partner engagierter Bürger
 Königsteinkompetenz fruchtet
 Königstein liegt uns am Herzen



Datenschutzerklärung
Impressum
wALK & tALK in der Stadtmitte/KAA

Am 21. Februar 2026 beging die ALK im Rahmen ihrer Reihe wALK & tALK die Königsteiner Stadtmitte, insbesondere die Konrad-Adenauer-Anlage. Trotz Dauerregens und niedrigen Temperaturen begleiteten etwa 60 interessierte Königsteinerinnen und Königsteiner die Vertreter der ALK auf dem Rundgang.

Am Kapuzinerplatz versammelten sich trotz des widrigen Wetters rund 60 Interessierte

Start war auf dem Kapuzinerplatz, wo der Spitzenkandidat und Bauexperte der ALK, Günther Ostermann, das städtische Vorhaben zur Umgestaltung der Innenstadt in Verbindung mit der Bundesförderung zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel kurz umriss. Der Förderzeitraum, der Zeitraum in dem die Maßnahme umgesetzt sein muss, endet offiziell am 31.12.2027. Die Stadt setzt auf eine Verlängerung des Förderzeitraumes, ergänzte Ostermann.

Fördermittel nur unter Auflagen

Berthold Malter, Finanzexperte der ALK, erläuterte den Interessierten den Stand der möglichen Förderung und wies darauf hin, dass der Zuwendungsbescheid des Bundes nach Auskunft der Bürgermeisterin noch immer nicht vorliegt. Malter hat als Bürger mit Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz von der Berliner Behörde den Zuwendungsbescheid erhalten, den die Bürgermeisterin den Stadtverordneten vorenthält. Hierin sei eine Vielzahl von Auflagen benannt, unter denen die Fördermittel bewilligt werden können. Ostermann ergänzte, dass die Stadt zunächst alle Maßnahmen, die durchgeführt werden, selbst bezahlen muss, ehe der Antrag auf Erstattung im Rahmen des Förderprogramms gestellt werden. Ob der vom Bund reservierte Förderbetrag in voller Höhe ausgezahlt wird, hängt von den Prüfungen der Berliner Behörde aus. Damit ist die Finanzierung des gesamten Vorhabens noch nicht gesichert.

Spülwasser des Kurbades fraglich

Zu einer Besonderheit der Stadtmittegestaltung, die letztlich einer der Hauptgründe für die Förderzusage war, nämlich die Verwendung des Spülwassers des Kurbades zur Bewässerung von Kurpark und Konrad-Adenauer-Anlage führte Hennes Leppin, Magistratsmitglied der ALK, aus, dass durch neue technische Möglichkeiten die prognostizierten 400 m³ Spülwasser des Kurbades möglicherweise nicht in vollem Volumen zur Verfügung stehen könnten. Falle das Spülwasser des Kurbades aus, wäre das gesamte Wasserkonzept und damit die Basis der Förderung hinfällig.

Tiefgarage verschlechtert die CO2-Bilanz

An der nächsten Station, der geplanten Zufahrt zur Tiefgarage von der Frankfurter Straße, die eine Schlucht von etwa 50 m Länge, 8 m Breite und einer Tiefe von ca. 4 m bilden wird, äußerten viele Bürgerinnen und Bürger ihr Unverständnis zu dem Bau. Häufig wurde bemerkt, dass die zweite Ebene der Tiefgarage der Stadtgalerie immer leer wäre. Für den Abtransport des Aushubs der Tiefgarage werden etwa 1.000 LKW benötigt, so Berthold Malter. Schon alleine dadurch werde die Anforderung an die Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel, CO2 nachhaltig zu vermindern, ad absurdum geführt. Die notwendigen Betonarbeiten zur Tiefgarage verschlechtern die CO2-Bilanz weiterhin.

An der Stelle der geplanten Zufahrtsschlucht zur Tiefgarage von der Frankfurter Straße
Anmutung der Zufahrtsschlucht zur Tiefgarage
(von der ALK mittels KI erstellt)

Wasserbehandlung am Ellasprudel

Weiter ging es zum Ellasprudel. Hier soll nach den Planungen das Spülwasser des Kurbades, Drainagewasser der B 8 und Regenwasser von Dächern und Straßen mit einer Ultrafiltration gereinigt werden, bevor es ab einem völlig umgestalteten Ellasprudel offen zur Hauptstraße in Zisternen unter der Tiefgaragenzufahrt (350 m³) und im Kurpark (500 m³) sowie in offenen Gerinnen fließen soll. Leppin stellte die Frage, wenn das Wasser so aufbereitet werden kann, dass es Badewasserqualität erreicht, könne es doch auch im Kurbad wieder eingesetzt werden, wie es bei anderen Bädern in Europa auch geschieht.

Geplanter Abriss des Ellasprudels

Andreas Colloseus wies darauf hin, dass der aus heimischen kristallinen Natursteinen bestehende Ellasprudel, der noch vor dem 1. Weltkrieg als Teil der Königsteiner Kuranlagen errichtet wurde, ein kleines Wahrzeichen der Kurstadt Königstein sei. Durch seine Struktur gibt er mit sprudelndem Wasser ein wunderschönes Bild ab. Dessen geplante Zerstörung und Ersetzung durch versprengt liegende Betonblöcke könnten diese Impression niemals wieder erreichen. Eine Meinung, die auf große Zustimmung traf.

Aus der Planung: Anstelle des historischen Ellasprudels nur versprengte Betonblöcke
Im Rosengärtchen, dem zukünftigen Standort des Busbahnhofs und einer Tiefgarage

Zukünftiger Busbahnhof funktional zu klein

Über den nach der Planung künftig wegfallenden Weg ging es von der Adelheidstraße ins Rosengärtchen, dem zukünftigen Standort des Busbahnhofs. Dort wurden viele Fragen zu dessen Funktionalität, zur ausreichenden Größe und zum Verkehrsfluss gestellt. Colloseus zitierte aus der Offenlage zum Bebauungsplan, dass der Verkehrsverbund die geplante Fläche als zu klein bezeichnet und eine Vergrößerung erwartet.

Aus der Planung: Der Busbahnhof
im heutigen Rosengärtchen
Abschlussgespräch im Bereich der alten Klostergartenmauer an der Georg-Pingler-Str.

Konrad-Adenauer-Anlage wird gerodet

In der Konrad-Adenauer-Anlage werden 45 Bäume fallen und nur 5 Bäume am Rande der Anlage zur Klosterstraße hin erhalten bleiben. Die gesamte Anlage wird gerodet werden. Aufgrund der beginnenden Brut- und Setzzeit am 1. März müssen die Fällungen und Rodungen bis zum 28. Februar erfolgt sein. Eine Vorstellung, die die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Entsetzen zur Kenntnis nahmen. Die von Baumexperten angebliche bescheinigte mangelnde Vitalität der Bestandsbäume wurde in Zweifel gezogen. Vorschläge, nicht tabula rasa in der Konrad-Adenauer-Anlage zu machen, sondern nur wirklich abgängige Bäume zu fällen und zu ersetzen kamen von den Teilnehmenden.

Im Schlussgespräch äußerten sich die Teilnehmenden durchweg entsetzt über den unmittelbar bevorstehenden Kahlschlag der Konrad-Adenauer-Anlage und stellten die Frage, ob nicht doch noch ein Hoffnungsschimmer bestehe.


Kommentar senden
ALK-Newsletter am 24. Februar 2026 - Kahlschlag in der Konrad-Adenauer-Anlage

Uns wurde bestätigt, dass von Donnerstag, 26. Februar bis Freitag, 27. Februar von 7.00 bis 17.00 Uhr, die Fällung fast aller Bäume in der Konrad-Adenauer-Anlage stattfinden wird. Wir von der ALK haben uns bis zuletzt gegen den Kahlschlag eingesetzt. Die Stadtverwaltung kann sich allerdings auf eine namentliche Mehrheitsentscheidung der Stadtverordnen berufen. Kommen Sie zu den Rodungsarbeiten als Beobachter. Sagen Sie Ihre Meinung! mehr...


Jubiläumsempfang 45 Jahre ALK am 25.1.

Anlässlich ihres 45-jährigen Bestehens hat die ALK zu einem Jubiläumsempfang geladen. Seit 1981 setzt sich die ALK konsequent und ausschließlich für Königstein ein. 45 Jahre ALK stehen für 45 Jahre engagierte, unabhängige und sachorientierte Kommunalpolitik. Das Jubiläum hat Gelegenheit geboten, auf wichtige Etappen der Wählergemeinschaft zu schauen und zugleich den Blick auf zukünftige Herausforderungen und Chancen für Königstein zu richten. mehr...


Bürgermeisterin verweigert Akteneinsicht

In der Parlamentssitzung am 18. Dezember hatte die ALK Akteneinsicht zur Innenstadt­pla­nung beantragt. Der Antrag wurde gegen die Stimmen aller anderen Fraktionen angenom­men. Nun hat Bürgermeisterin Schenk-Motzko (CDU) gegen die Akteneinsicht Widerspruch eingelegt. Die ALK fragt jetzt: Was will die Bürgermeisterin verheimlichen? Es stehe ihr jederzeit frei, die Akteneinsicht zuzulassen. mehr...


Weitsicht fehlt
bei neuer Königsteiner Stellplatzsatzung


Am 20. November 2025 wurde die neue Stell­platz­satzung der Stadt Königstein ohne die Stimmen der ALK beschlossen. Ein Grund: Für die Schaffung von Sozial­wohnungen müssen Bauherren weniger Stell­plätze zur Verfügung stellen. Die Sozial­bindung geförderter Wohnungen ende oft schon nach 25 Jahren. Spätestens dann fehlten die zuvor reduzierten Park­möglichkeiten. mehr...


ALK beantragt Gebühren
des Wertstoffhofs zu überarbeiten


Es ist völlig inakzeptabel, Müll illegal im öffent­lichen Raum entsorgen, allerdings besteht eine gewisse Mitverantwortung der Verwaltung, wenn diese mit überhöhten Gebühren den Bürgern den Weg zum Recyclinghof verteuere. Die ALK wird deshalb beantragen, die Gebühren für Bauschutt und Baustellenabfälle auf dem Wertstoffhof wieder auf die alten Beträge zurückzunehmen und die Sperrmüll­termine wieder auf vier pro Jahr zu erhöhen. mehr...


ALK-Mitgliederversammlung beschließt
Listen zur Kommunalwahl am 15. März


Mit bekannten und neuen Gesichtern für das Stadtparlament sowie die drei Ortsbeiräte und einer traditionell sehr langen Kandidatenliste tritt die Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein zur Kommunalwahl am 15. März 2026 an. Für das Stadtparlament nominierten die Mitglieder den langjährigen Stadtverordneten und Bauexperten Günther Ostermann an erster Stelle, gefolgt von der Redakteurin Regina Krachowitzer-Galle und Andreas Colloseus. mehr...